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Psychotherapie in der "Corona"-Zeit

Mit 5. März 2022 fielen weitgehend alle Corona-Maßnahmen. Beim Betreten der psychotherapeutischen Praxis muss man weder genesen noch geimpft oder getestet sein. Allerdings gilt in den Gesundheitsberufen weiterhin die Pflicht zum Tragen der FFP2-Maske. Auf Wunsch kann Psychotherapie weiterhin via (Video-)Telefonat erfolgen. Übrigens habe ich die volle "COVID-19"-Impfung und den "Booster" erhalten.

Die neuen Regelungen im Überblick

In geschlossenen Räumwn (mit Ausnahme des privaten Wohnbereichs) besteht ab der Anwesenheit einer weiteren Person, die nicht im selben Haushalt lebt, die Emfehlen zum Tragen der FFP2-Maske (nicht jedoch eine Pflicht). Das gilt auch für den Arbeitsplatz, sofern physischer Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann und das Infektionsrisiko nicht durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden kann.

Schutzmaßnahmen in der Praxis

Zusätzlich werden in der Praxis Vorkehrungen zur Vermeidung der Übertragung von Tröpfcheninfektionen getroffen:

Auf Wunsch sind auch Therapiegespräche via (Video)-Telefonat möglich und werden im Moment auch von den Sozialversicherungsträgern anerkannt und in gleicher Form abgerechnet, wie wenn die Therapie in der Praxis Face-to-Face durchgeführt worden wäre.

Therapie via (Video)-Telefonat

Als Psychotherapeut biete ich auf Wunsch auch psychotherapeutische Beratung via Telefon oder Videotelefonat an. Zur Video-Therapie nütze ich die Software "Jitsi", die sowohl am Computer als auch mittels Mobiltelefon funktioniert. "Jitsi" ermöglicht eine anonyme sowie abhörsichere Video-Kommunikation übers Internet und gewährleistet damit die psychotherapeutische Verschwiegenheit, maximalen Datenschutz und Datensicherheit, da alle Daten abhörsicher verschlüsselt werden. Übrigens: im Lockdown gilt die gesetzliche Ausnahmeregelung, sodass Videoberatung auch als Psychotherapie anerkannt wird und mit der Krankenkassa verrechnet werden kann.

Anleitung zur Videoberatung


Psychotherapie im Gehen (1.4.-30.9.)

Im psychotherapeutischen Gespräch im Freien kann der "Corona"-Mindestabstand von 1-1.5 Meter sehr gut garantiert werden werden; außerdem ist das Tragen einer Schutzmaske in der Natur nicht erforderlich.

Regelmäßiges Gehen verlängert nicht nur die Lebenserwartung. Gehen lindert z. B. Stress und Müdigkeit schon nach zehn Minuten, regt die Ausschüttung von Glückshormonen (wie Endorphin und Serotonin) an, macht entspannt und reduziert Depressionen oder Angstzustände. "Psychotherapie bewegt" nutzt diesen Doppeleffekt des Gehens. Therapeutische Interventionen werden beim Gehen in der Natur genützt, um ein Maximum an Selbstheilungskräften zu aktivieren. Es geht darum eigene Fähigkeiten zu aktivieren, um Aufgaben selber bewältigen zu können. Übrigens: in einer Psychotherapie im Gehen ist "Gipfel-Erklimmen" wenig hilfreich. Im Vordergrund stehen Bewegung und Ziele, die individuell gesetzt werden.


Aktuelle Corona-Ampel in Graz